Aufrufe
vor 6 Jahren

Festspielzeit Frühling 2015

  • Text
  • Marelli
  • Umbidu
  • Tutte
  • Mozart
  • Erzaehlungen
  • Drache
  • Bregenzerfestspiele
  • Festival
  • Turandot
  • Bregenzer
  • Festspiele
  • Oper
  • Musik
  • Puccini
  • August
  • Festspielhaus
  • Marelli
  • Regisseur
  • Festspiel
  • Zeit
Das Magazin der Bregenzer Festspiele

Auch er strengt sich an,

Auch er strengt sich an, dass für Prinzessin Turandot alles passt: Festspiel-Kascheur Michael Loitz braucht neun Arbeitsschritte, bis der Farbton für die »Turandot«-Kulisse perfekt ist. Die Platten sind Elemente des Bühnenbilds, das derzeit in Bregenz entsteht. SPIEL AUF DEM SEE 12

Große Oper aus dem Bregenzerwald TURANDOT ENTSTEHT STEIN FÜR STEIN TURANDOT Allmählich nimmt sie Gestalt an, die Turandot-Kulisse auf der Seebühne in Bregenz. Viel Zeit bleibt auch nicht mehr: Schon Mitte Juni treffen die ersten Künstler zum Probenbeginn ein. Damit bis dahin alles weitestgehend fertig ist, tüfteln auch außerhalb von Bregenz verschie dene Firmen und Festspielmitarbeitende an einzelnen Elementen des Bühnenbildes. Wie zum Beispiel im kleinen Bregenzerwälder Dorf Alberschwende, rund 15 Kilometer vom Festspielhaus entfernt. AUS HANDWERKSKUNST WIRD BÜHNENKUNST Als zentrales Bühnenelement ist in Bregenz eine riesige Mauer, inspiriert von der Chinesischen Mauer und einem Drachenkörper, aus dem Bodensee emporgewachsen. 27 Meter hoch, 72 Meter breit und 335 Tonnen schwer ist dieses Herzstück der Turandot-Kulisse. In Alberschwende ließ Malermeister und Kascheur Arno Hagspiel aus Holz, Farbe und Fassadenputz die Oberfläche der dafür notwendigen »Mauersteine« in den ehemaligen Mannschaftsräumen des örtlichen Sportplatzes entstehen, die er zur Werkstatt umfunktionierte. Neun Arbeitsschritte sind notwendig, bis die Steine so aussehen, wie sie sollen. Das Obermaterial – die sogenannte Kaschur – besteht aus einem Fassadenputz, mehreren Farbschichten und Lack. Darunter befindet sich eine Konstruktion aus Stahl und Holz. Die auf der Seebühne sichtbaren, rechteckigen Aussparungen einzelner »Mauersteine« dienen als Standorte für 59 Lautsprecher, die während der Aufführung für die Zuschauer unsichtbar sein werden. Insgesamt 650 Mauersteine bilden die Fassade der Chinesischen Mauer, die allesamt von Hagspiel und seinen Mitarbeitern nach der Vorgabe von Regisseur und Bühnenbildner Marco Arturo Marelli erschaffen wurden. 540 dieser Stein-Attrappen wurden in der Werkhalle einer Klagenfurter Metallbaufirma gefertigt und 13 fest mit einem Tragegerüst aus Stahl verbunden. Die 110 Steine aus Alberschwende werden hingegen lose aufeinandergestapelt sein, müssen alle dreidimensional geformt sein und während der Turandot-Inszenierung eine Spezialaufgabe erfüllen. Welche das sein wird, sei hier aber noch nicht verraten. Das Spiel auf dem See wird präsentiert von

Unsere Dokumente für Sie:

© 2021 Bregenzer Festspiele