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Festspielzeit Sommer 2016 Extra

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Das Magazin der Bregenzer Festspiele

BREGENZER FESTSPIELE

BREGENZER FESTSPIELE 2017 PROGRAMM VORSCHAU VORSCHAU 2017 OPER IM FESTSPIELHAUS MOSES IN ÄGYPTEN GIOACHINO ROSSINI Finster lässt es Moses in ganz Ägypten werden, damit die Israeliten endlich aus der Gefangenschaft freigelassen werden. Der Pharao zeigt sich schließlich nachgiebig und verkündet ihnen die Freiheit. Sein Sohn aber fürchtet nun um seine heimliche Liebe zu einer Hebräerin und stachelt seinen Vertrauten auf, den Pharao von seinem Beschluss abzubringen. Der Plan gelingt, den Israeliten bleibt nur die Klage um ihren ausweglosen Zustand. Moses bittet seinen Gott um noch brutalere Hilfe. Mit der Wahl des alttestamentarischen Stoffs umging Gioachino Rossini das herrschende Verbot, Opern während der Fastenzeit aufzuführen. Tatsächlich enthält Moses in Ägypten (Mosè in Egitto) aber sämtliche Zutaten einer großen Oper, vor allem durch die verbor- gene Liebesgeschichte des ägyptischen Thronfolgers. Das berührende Gebet der gefangenen Israeliten ist bis heute das bekannteste Stück der Oper. Mit einem einzigartigen Inszenierungskonzept nähert sich die niederländische Regisseurin Lotte de Beer diesem selten zu erlebenden Werk: Gemeinsam mit dem Theaterkollektiv Hotel Modern, das mit abgefilmten Objekten und Miniaturpuppen eine eigene Realität entstehen lässt, bringt sie den biblischen Stoff von Plagen und der Spaltung des Roten Meeres auf die Bühne. Rossinis ergreifende Musik dirigiert der in Spanien geborene Italiener Enrique Mazzola. Mit Christof Hetzer als Ausstatter kehrt der Bühnenbildner von Stefan Herheims Hoffmanns Erzählungen-Inszenierung zurück an den Bodensee. 22 Tragisch-sakrale Handlung in drei Akten (1818/19) | Libretto von Andrea Leone Tottola | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln PREMIERE 20. Juli 2017 – 19.30 Uhr VORSTELLUNGEN 23. Juli – 11.00 Uhr 31. Juli – 19.30 Uhr Festspielhaus Musikalische Leitung Enrique Mazzola Inszenie rung Lotte de Beer Bühne & Kostüme Christof Hetzer Theaterkollektiv Hotel Modern Wiener Symphoniker Prager Philharmonischer Chor

SPIEL AUF DEM SEE CARMEN GEORGES BIZET Sie wird von allen begehrt und fasziniert die Wachsoldaten in ihrem Alltag: Carmen. Eigentlich soll der Soldat Don José sie nach einer Auseinandersetzung verhaften, doch sie wickelt ihn um den Finger. Für seine Schwäche wird er eingesperrt, kommt aber schnell wieder frei. Die Blume, die Carmen ihm zugeworfen hat, versteht er als Zeichen ihrer Liebe und träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Er verschanzt sich mit ihrer Schmugglerbande, überhört Micaëlas mahnende Worte und sieht sich selbst dem stolzen Stierkämpfer Escamillo überlegen. Dieser hat aber längst Carmen erobert. Bizets mitreißende Musik mit ihren spanisch anmutenden Klängen eroberte die Welt: Carmens »Habanera« und »Seguidilla« sind ebenso wie Escamillos »Couplet« in aller Ohren. Für diese französische Oper entwirft die britische Künstlerin Es Devlin das Bühnenbild im Bodensee. In ihren Kulissen traten Popstars wie Adele, U2, Take That und Kanye West auf. Gemeinsam mit dem Regisseur Kasper Holten, Intendant des Londoner Royal Opera House, arbeitete sie bereits an den Opernhäusern in Helsinki, Kopenhagen, Wien und London. Komische Oper in vier Akten (1875) | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln PREMIERE 19. Juli 2017 – 21.15 Uhr VORSTELLUNGEN 21., 22., 23., 25., 26., 27., 28., 29., 30. Juli – 21.15 Uhr 1., 2., 3., 4., 5., 6., 8., 9., 11., 12., 13., 15., 16., 18., 19. und 20. August – 21.00 Uhr Seebühne | Festspielhaus Musikalische Leitung Paolo Carignani Inszenie rung Kasper Holten Bühne Es Devlin Kostüme Anja Vang Kragh Wiener Symphoniker | Prager Philharmonischer Chor | Bregenzer Festspielchor VORSCHAU 2017 ORCHESTER KONZERTE WIENER SYMPHONIKER 24. Juli 2017 – 19.30 Uhr Dirigent Antonio Méndez Werke von Claude Debussy, Manuel de Falla und Maurice Ravel Raffinierte Klangfarben, überraschende Effekte, überwältigende Ausmaße: Die Orchesterkonzerte lassen den Reichtum der europäischen Musik seit dem 19. Jahrhundert erahnen. Wie in Carmen der französische Komponist Bizet spanische Klangwelten erfand, verbanden später Claude Debussy, Maurice Ravel und Manuel de Falla französische und spanische Elemente in ihrer Musik. Das Symphonieorchester Vorarlberg stellt eine der bekanntesten Symphonien Frankreichs vor und lässt Olivier Messiaen demutsvoll auf den lächelnden Mozart zurückblicken. Dramatisch inszeniert Hector Berlioz die schwärmende Liebe in seiner Symphonie fantastique. Schwärmend und voller gefährlicher Leidenschaft ist auch die Liebe des bekanntesten Geschwisterpaars der Operngeschichte: Siegmund und Sieglinde aus Richard Wagners Die Walküre. Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Philippe Jordan, bringt sie mit internationalen Sängerstars zum Glühen. 23 30. Juli 2017 – 11.00 Uhr Dirigent Philippe Jordan Werke von Richard Wagner 7. August 2017 – 19.30 Uhr Dirigent Constantinos Carydis Werke von Ernest Guiraud, Minas Borboudakis und Hector Berlioz SYMPHONIEORCHESTER VORARLBERG 20. August 2017 – 11.00 Uhr Dirigent Gérard Korsten Werke von Olivier Messiaen, Wolfgang Amadeus Mozart und César Franck

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