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Festspielzeit Sommer 2017 Extra

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Das Magazin der Bregenzer Festspiele

CROSSCULTURE

CROSSCULTURE Ferienprogramm mit anspruchsvollen Noten Das Internationale Blasmusik-Camp geht in die dritte Runde: Auch in diesem Sommer erarbeiten erfahrene Mitglieder der Wiener Symphoniker mit jungen Musik-Talenten ein fulminantes Abschlusskonzert.

Vom 8. August an geht es rund und wird es laut in der Bregenzer Schule Marienberg, denn 100 Holz- und Blechbläser sowie Schlagwerker treffen sich zum dritten Internationalen Blasmusik-Camp (IBC), um gemeinsam mit den Dozenten aus den Reihen der Wiener Symphoniker an einem höchst anspruchsvollen Programm zu arbeiten. Höhepunkt der Woche wird der 13. August sein. Im Festspielhaus findet dann die Matinee Brass Espagnole unter der Leitung von Martin Kerschbaum in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Blasmusikverband und dem ORF Vorarlberg statt. Das IBC ist integriert in das Kinder- und Jugendprogramm der Bregenzer Festspiele, crossculture, und vermittelt den Jugendlichen unvergessliche Eindrücke. »Die Erfahrungen aus den ersten beiden Blasmusik-Camps 2013 und 2015 waren sehr schön und spannend. Wir hatten eine große Nachfrage bei der Ausschreibung«, sagt Christoph Indrist, der stellvertretende Landesjugendreferent im Vorarlberger Blasmusikverband. »Es haben sich fast 100 Musikerinnen und Musiker angemeldet. Es ist uns gelungen, eine ausgewogene Besetzung in allen Registern zusammenzustellen.« Aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz kommen die Teilnehmer, die in ihrer bisherigen Ausbildung schon die höchste Qualifikation, das heißt Nach Brass Impossible 2013 und Brass meets Banda 2015 bringt in diesem Jahr das dritte Konzert Brass Espagnole temperamentvolle Melodien ins Festspielhaus. die Leistungsprüfung in Gold bzw. D3 erreicht haben müssen, um das anspruchsvolle Programm meistern zu können. In den Kapellen und Musikvereinen, in denen sie sonst spielen und daheim sind, werden sie ein solches Repertoire noch nicht kennengelernt haben, geht es doch in diesem Programm sehr international zu: spanisch, italienisch, französisch. 13 Anspruchsvoll und gut zum Hören soll es sein, jede und jeder im Publikum soll mit einer oder gar mehreren Lieblingsmelodien beglückt werden, so Indrist. Das wird, führt man sich die Programmfolge vor Augen, sicherlich gelingen. Denn Martin Kerschbaum, Dirigent und stets präsenter Schlagwerker bei den Wiener Symphonikern, hat in enger Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen ein Programm mit zahlreichen Querverbindungen und Anspielungen vorbereitet. Natürlich gibt es mehrere Verbeugungen vor Carmen, ihrer Heimat Spanien, ihrem Schöpfer Bizet und dessen französischer Heimat: Der Japaner Eiji Suzuki hat in seiner ungemein farbenreichen Carmen-Fantasie alle bekannten Motive und Themen auf wenige Minuten verdichtet. Carmen, Don José, Micaëla, Escamillo und all die anderen Personen treten in einem spannenden Wirbel mit großem Orchester und einer ganzen Heerschar von Schlagwerkern auf. Ähnlich temperamentvoll geht es in Manuel de Fallas Dreispitz zur Sache und die stimmungsvolle Bearbeitung von Granada durch Kazuhiro Morita bringt, ganz ohne Tenorsolisten, andalusische Sonne an den Bodensee. Auch Schostakowitsch hat in seine BRASS ESPAGNOLE

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