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Festspielzeit Sommer 2017 Extra

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Das Magazin der Bregenzer Festspiele

BREGENZER FESTSPIELE

BREGENZER FESTSPIELE 2018 PROGRAMM VORSCHAU BREGENZER FESTSPIELE 2018 OPER IM FESTSPIELHAUS BEATRICE CENCI BERTHOLD GOLDSCHMIDT Francesco Cenci besitzt mehrere Paläste in und um Rom, genießt sein ausschweifendes Leben mit opulenten Festen und schreckt vor Gewalttaten nicht zurück, um unliebsame Menschen aus dem Weg zu räumen. Für seine Verfehlungen kauft er sich bei der Kirche frei, der er mehrere Besitztümer überlassen muss. Freudig verkündet er den Tod seiner beiden Söhne und versetzt die anwesende Festgesellschaft in Schrecken. Die Verzweiflung seiner Tochter Beatrice beantwortet er mit noch größeren Misshandlungen. Gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Lucrezia plant Beatrice die Ermordung ihres Vaters. Den Stoff um die 1599 hingerichteten Frauen Beatrice und Lucrezia vertonte Berthold Goldschmidt 1949 für einen britischen Opernwettbewerb. Seit 1935 lebte der jüdische Komponist in London, wo er 1996 starb. Obwohl die Wettbewerbsjury Goldschmidts Entwurf prämierte, kam es nicht zu der in Aussicht gestellten Aufführung. Erst 1988 wurde das Werk konzertant in London uraufgeführt. Eine »richtige Belcanto-Oper« sei es geworden, sagte Goldschmidt über seine Oper, die mit einem ergreifenden Requiem für die beiden hingerichteten Frauen endet. Diese spannungsgeladene Oper um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt wird Johannes Erath inszenieren. 2016 erntete der Regisseur für seine Interpretation von Miroslav Srnkas Make No Noise auf der Werkstattbühne ein vielbeachtetes Echo bei Publikum und Presse. Am Dirigentenpult ist Johannes Debus zu erleben, der dem Publikum der Bregenzer Festspiele durch seine Interpretation von Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen in Erinnerung ist. 30 Oper in drei Akten (1949/50) | Libretto von Martin Esslin nach The Cenci von Percy Bysshe Shelley (1819) | Deutsche Version von Berthold Goldschmidt | Mit Übertiteln PREMIERE 18. Juli 2018 – 19.30 Uhr VORSTELLUNGEN 22. Juli – 11.00 Uhr 30. Juli – 19.30 Uhr Festspielhaus Musikalische Leitung Johannes Debus Inszenie rung Johannes Erath Bühne Katrin Connan Kostüme Katharina Tasch Wiener Symphoniker Prager Philharmonischer Chor

SPIEL AUF DEM SEE CARMEN GEORGES BIZET Karo! Pik! … Der Tod!« Die Karten, aus denen Carmen ihr Schicksal liest, verheißen ihr nichts Gutes. Sie wird sterben, gefolgt von Don José. Dessen Liebe lehnt sie nach der anfänglichen Verliebtheit ab, weil er nicht bereit ist, ihr bedingungslos ins Schmugglerleben zu folgen. Die Avancen des Stierkämpfers Escamillo kommen ihr dann gerade recht. Der schicksalsgeladene Moment, in dem Carmen die Karten in die Luft wirft, gab Es Devlin die Idee für ihr Bühnenbild im Bodensee. Die Spielkarten in Kasper Holtens Inszenierung können noch viel mehr als über Glück und Schicksal entscheiden: Sie sind Spielfläche für Sängerinnen und Sänger, Chor, Tänzerinnen und Stuntmen. Projektionen auf ihre Oberflächen lassen die verschiedenen Welten des Stierkampfs, des Schmuggels und der glühenden Liebe entstehen. Der leidenschaftlichen Liebe des Soldaten Don José verlieh der französische Komponist Georges Bizet ebenso eine unsterblich gewordene Melodie wie der Titelfigur Carmen, wenn sie von ihrer Arbeit aus der Zigarettenfabrik tritt und in ihrer Habanera die Widerspenstigkeit der Liebe besingt. Oper in vier Akten (1875) | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy | Nach Carmen von Prosper Mérimée (1845) | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln PREMIERE 19. Juli 2018 – 21.15 Uhr VORSTELLUNGEN 20., 21., 22., 24., 26., 27., 28., 29., 31. Juli – 21.15 Uhr 1., 2., 3., 4., 5., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 14., 15., 17., 18. & 19. August – 21.00 Uhr Seebühne | Festspielhaus Musikalische Leitung Paolo Carignani | Jordan de Souza Inszenie rung Kasper Holten Bühne Es Devlin Kostüme Anja Vang Kragh Wiener Symphoniker | Prager Philharmonischer Chor | Bregenzer Festspielchor | Kinderchor der Musikmittelschule Bregenz-Stadt VORSCHAU ORCHESTER KONZERTE WIENER SYMPHONIKER 23. Juli 2018 – 19.30 Uhr Dirigent Andrés Orozco-Estrada Werke von Bohuslav Martinů und Antonín Dvořák Meisterwerke des symphonischen Repertoires sind bei den Orchesterkonzerten zu erleben. Mit zwei Symphonien Beethovens, der bekanntesten Symphonie Dvořáks und zwei bedeutenden Schöpfungen Richard Strauss' sind beliebte Werke erneut zu hören. Neu zu entdecken ist die riesige Symphonie für Bariton und Orchester des Tiroler Komponisten Thomas Larcher, der an einer Oper im Auftrag der Bregenzer Festspiele arbeitet. Auch Martinůs virtuoses Doppelkonzert wird hier zum ersten Mal erklingen. Im selben Konzert mit Werken ausschließlich von tschechischen Komponisten feiern die seit 2011 regelmäßigen Gäste des Prager Philharmonischen Chors die einhundertjährige Unabhängigkeit ihres Landes mit Dvořáks Te Deum. Anknüpfend an das erste Orchesterkonzert 2017, aus dem ersten Aufführungsjahr von Bizets Carmen auf der Seebühne, werden gleich zwei weitere Werke aus Frankreich gespielt: Neben Ravels Klavierkonzert für die linke Hand ist dessen Abgesang auf den Wiener Walzer zu hören, der in Strauss' Rosenkavalier-Suite aufblüht. 31 29. Juli 2018 – 11.00 Uhr Dirigent David Afkham Werke von Richard Strauss und Maurice Ravel 6. August 2018 – 19.30 Uhr Dirigentin Karina Canellakis Werke von Thomas Larcher und Ludwig van Beethoven SYMPHONIEORCHESTER VORARLBERG 19. August 2018 – 11.00 Uhr Dirigent Gérard Korsten Werke von Benjamin Britten und Ludwig van Beethoven

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