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Festspielzeit Sommer Extra 2018

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Das Magazin der Bregenzer Festspiele

BREGENZER FESTSPIELE

BREGENZER FESTSPIELE 2019 PROGRAMM VORSCHAU BREGENZER FESTSPIELE 2019 SPIEL AUF DEM SEE RIGOLETTO GIUSEPPE VERDI Als Hofnarr des lüsternen Herzogs amüsiert sich Rigoletto, den er tatkräftig bei dessen Eroberungen unterstützt. Seine Tochter Gilda sperrt er zu Hause ein, um sie vor anderen Männern zu schützen. Monterone, dessen Tochter der Herzog geschändet hat, verflucht Rigoletto für dessen spottende Worte. Nichts ahnend wird er zum Helfer bei Gildas Entführung, die dem Herzog als Eroberung gebracht wird. Sie sieht die Zuwendung des Herzogs als Ausweg aus der Obhut ihres Vaters. Dieser aber hat einen Mörder beauftragt, um den Liebschaften des Herzogs ein Ende zu bereiten. Als Rigoletto die verhüllte Leiche ins Wasser werfen möchte, hört er erneut dessen zynisches Credo »La donna è mobile« und fürchtet um das Leben seiner Tochter … Giuseppe Verdis mitreißendes und schaurig-schönes Meisterwerk ist zum ersten Mal auf der Bregenzer Seebühne zu erleben. Der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl betont in seiner Inszenierung Verdis einzigartige Kontraste zwischen Spektakel und intimem Kammerspiel. Dem zirkushaften Treiben auf dem Fest, der waghalsigen Entführung und dem gruseligen nächtlichen Sturm stehen innige Szenen zwischen Vater und Tochter sowie Gilda und dem Herzog gegenüber. Mit der Möglichkeit, auf der Seebühne zu inszenieren, geht für Philipp Stölzl ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Seine Musikvideos für die Gruppe Rammstein machten ihn bekannt, in Filmen wie Nordwand, Der Medicus und zuletzt Winnetou entwarf er atemraubende Szenen. Als Opernregisseur feierte er Erfolge unter anderem bei den Salzburger Festspielen, am Theater an der Wien sowie an den Staatsopern in Berlin und Dresden. Oper in drei Akten (1851) | Libretto von Francesco Maria Piave | Nach Victor Hugos Le Roi s’amuse (1832) | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln PREMIERE 17. Juli 2019 – 21.15 Uhr VORSTELLUNGEN 19., 20., 21., 23., 24., 26., 27., 28., 30., 31. Juli – 21.15 Uhr 1., 2., 3., 4., 6., 7., 9., 10., 11., 13., 14., 16., 17. und 18. August – 21.00 Uhr Seebühne | Festspielhaus Musikalische Leitung Enrique Mazzola Inszenie rung | Licht Philipp Stölzl Bühne Philipp Stölzl, Heike Vollmer Kostüme Kathi Maurer Mitarbeit Regie Philipp Krenn Wiener Symphoniker Prager Philharmonischer Chor Bregenzer Festspielchor Bühnenmusik in Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium 30

OPER IM FESTSPIELHAUS DON QUICHOTTE JULES MASSENET Der »Ritter von der traurigen Gestalt« mit seiner Großzügigkeit und Phantasie ist eine der faszinierendsten Figuren der Welt literatur. Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen, in denen er furchtbare Riesen sieht, wurde zum Symbol seiner Identität. Auf der Opernbühne machte ihn der französische Komponist Jules Massenet zum leidenschaftlich Liebenden. Don Quichotte singt Dulcinée ein wunderschönes Ständchen und bringt ihren gestohlenen Schmuck aus den Händen gefährlicher Räuber zurück, dennoch lehnt sie seinen Heiratsantrag ab. Anders als in Miguel de Cervantes' Vorlage wird seine Angebetete zur realen Bühnengestalt, die, so Massenet, »das Element weiblicher Schönheit« und »einen mächtigen poetischen Anreiz« ins Stück trage. Für sie begibt sich der Ritter in Lebensgefahr und erlangt heldenhaft ihren Schmuck zurück. Dem Wechselspiel von Fantasie und Wirklichkeit spürt Massenet in seiner Musik nach. Gekonnt verleiht der Komponist den unterschiedlichen dramatischen Situationen ihren eigenen musikalischen Stil. Mit Kastagnetten und prägnanten Rhythmen illustriert er das spanische Dorfleben. Dulcinées Verehrer besingen ihre Schönheit in madrigalartigem Ton, schillernde Farben im Orchester begleiten Don Quichottes Liebeserklärung. Die Regisseurin Mariame Clément begeisterte mit Inszenierungen unter anderem im Theater an der Wien, Royal Opera House Covent Garden. an der Opéra national de Paris und beim Glyndebourne Festival. PREMIERE 18. Juli 2019 – 19.30 Uhr VORSTELLUNGEN 21. Juli – 11.00 Uhr 29. Juli – 19.30 Uhr Festspielhaus Musikalische Leitung Antonino Fogliani Inszenie rung Mariame Clément Bühne | Kostüme Julia Hansen Licht Ulrik Gad Wiener Symphoniker Prager Philharmonischer Chor Comédie héroïque in fünf Akten (1910) | Libretto von Henri Cain nach Jacques Le Lorrains Le Chevalier de la longue figure (1904) | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln VORSCHAU ORCHESTER KONZERTE WIENER SYMPHONIKER 22. Juli 2019 – 19.30 Uhr Dirigent Fabio Luisi Giuseppe Verdi Messa da Requiem Mit virtuosen Gesangspartien und ergreifenden Chören gestaltete Giuseppe Verdi seine überwältigende Messa da Requiem, womit der Prager Philharmonische Chor im Juli sein zehnjähriges Mitwirken bei den Bregenzer Festspielen feiert. Für dieses Konzert wird Fabio Luisi, ehemals Chefdirigent der Wiener Symphoniker, erneut nach Bregenz kommen. Der momentane Chefdirigent Philippe Jordan präsentiert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen alle vier Symphonien von Johannes Brahms. Das Symphonieorchester Vorarlberg widmet sich dem Protagonisten der Oper im Festspielhaus: Don Quichotte, dem umherirrenden Ritter. So nennt ihn Jacques Ibert in seinem Orchesterwerk Le Chevalier errant. Richard Strauss schrieb über den berühmten Helden eines der bedeutendsten Werke für Violoncello und Orchester. Maurice Ravel vertonte Worte Don Quichottes an seine geliebte Dulcinée. 31 4. August 2019 – 11.00 Uhr Dirigent Philippe Jordan Werke von Johannes Brahms 5. August 2019 – 19.30 Uhr Dirigent Philippe Jordan Werke von Johannes Brahms SYMPHONIEORCHESTER VORARLBERG 18. August 2019 – 11.00 Uhr Dirigentin Ariane Matiakh Werke von Maurice Ravel, Jacques Ibert und Richard Strauss

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