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Festspielzeit Winter 2022

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Das Magazin der Bregenzer Festspiele

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FOTOWETTBEWERB AUSSCHNEIDEN, FALTEN UND GEWINNEN – SIEHE VORDERSEITE. WIR WÜNSCHEN TOI, TOI, TOI! bregenzerfestspiele bregenzfestival 20

GROSSBAUSTELLE STATT GROSSER OPER Bagger und Bauarbeiter:innen übernehmen derzeit die Hauptrollen bei den Bregenzer Festspielen. Denn Festspielhaus, Seebühne und Tribüne werden umfangreich saniert, außerdem entsteht ein Mehrzweckgebäude. Für die Besucher:innen bedeutet dies vor allem mehr Komfort. Bodenseewasser ist zukünftig auch für das Raumklima zuständig. Nur wenige Stunden nachdem Madame Butterfly im vergangenen Sommer ihren vorerst letzten Bühnentod gestorben war, begannen Techniker:innen mit dem Abbau der grünen Kunststoffsitze auf der Seetribüne. Zwischenzeitlich wurden die darunterliegenden Betonelemente abgebrochen. Auch im Innern des Festspielhauses geben Handwerker:innen den Ton an: Mit dem Presslufthammer stemmen sie die abgenutzten Böden der Foyers heraus. Die Großbaustelle am Bodensee verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Bis zum nächstjährigen Festspielsommer müssen Tribüne und Innenräume erneuert sein, darüber hinaus entsteht zwischen dem ebenfalls in Bau befindlichen Hallenbad und der Werkstattbühne ein 18 Meter hohes Mehrzweckgebäude zur Fertigung von riesigen Kulissenteilen. Nachhaltige Aspekte und Ökologie sind wesentliche Bestandteile der Sanierung. So werden Heizung und Kühlung der einzelnen Gebäudetrakte zukünftig über Erdwärme und Bodenseewasser gewährleistet. Auf fossile Energie kann daher mittelfristig völlig verzichtet werden. Einen Teil des Stroms beziehen die Bregenzer Festspiele dann über neu errichtete Photovoltaikanlagen, der andere Teil stammt weiterhin vom Green-Energy-Partner illwerke vkw aus Ökostrom. Die energetische Dämmung aller Flachdächer samt Begrünung versteht sich praktisch fast von selbst. Noch einmal kräftig hingelangt wird nach der Festspielsaison 2023, wenn parallel zum Aufbau des Bühnenbildes für Der Freischütz die Seebühne selbst saniert wird. Eine logistisch komplexe Aufgabe, die zeitlich keine Fehler verzeiht. Bis zum Sommer 2024 soll das mit 60,5 Millionen Euro veranschlagte Baustellen-Großprojekt abgeschlossen sein und das Festspielareal in neuem Glanz strahlen lassen. Wenn die Sonne dann glutrot im Bodensee versinkt und das Spiel auf dem See die Besucher:innen in seinen Bann zieht, heißt es wieder: große Oper anstatt großer Baustelle. SANIERUNG FESTSPIELHAUS Pünktlich zur Premiere der Saison 2023 können die Besucher:innen das Spiel auf dem See dann in neuen, komfortablen Sitzen genießen. In manchen Reihen bietet die Tribüne außerdem eine größere Beinfreiheit. Für Rollstuhlfahrer:innen haben die Festspielverantwortlichen nicht nur mehr Plätze geschaffen, sondern deren Platzierung vom Tribünenrand ins Zentrum gerückt. Der Uferweg führt fortan nicht mehr mitten durch die Sitzplätze, sondern liegt aufgeräumt vor der ersten Sitzreihe. 21

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